Winter-Waldtag der Igelklasse (15.2.2019)

 

Obwohl wir bei kalten Temperaturen losgelaufen waren und wir zu Beginn etwas frieren mussten, schien den ganzen Tag die Sonne. Da musste sogar unser Igli seine Sonnenbrille aufsetzen. Förster Andreas erwartete uns mit einem Pirsch-Pfad. Diesen mussten wir ganz still durchlaufen und dabei versuchen, links und rechts des Weges versteckte Tiere zu entdecken. Elf Tiere hatte er versteckt. Es war gar nicht so einfach, alle Tiere aufzuspüren. Nachdem wir gemeinsam alle Tiere aus ihren Verstecken geholt hatten, besprach Andreas mit uns, wie diese Tiere den Winter verbrachten. Manche Tiere, wie die Igel und die Fledermäsue, gehen in Winterschlaf. Nur unser Igli nicht, denn er hat schließlich unser warmes Klassenzimmer. Tiere wie Käfer und Frösche werden starr, man nennt das Winterstarre. Von Winterruhe spricht man, wenn die Tiere schlafen, aber zum Fressen immer wieder aufwachen. Das machen die Bären und die Eichhörnchen so. Die meisten Waldtiere aber, wie Rehe, Wildschweine, Marder und Füchse zum Beispiel, sind im Winter aktiv und wärmen sich, indem sie sich ein dickes Fell zulegen. Um uns das zu zeigen, durften wir sogar das Sommer- und das Winterfell eines Rehs streicheln. Andreas meinte, dass einige Tiere auch Winterurlaub machen. Damit meint er die Zugvögel, sie fliegen in den Süden, wo es wärmer ist und sie leichter an Insekten herankommen. Nach der Frühstückspause und einem Laufspiel, bei dem uns glücklicherweise wieder warm wurde, liefen wir ins Klassenzimmer. Dort verbrachten wir wie bei unserem ersten Waldtag die letzte Stunde und durften auf dem tollen Gelände frei spielen. Auch wenn die arme Imani leider etwas nass wurde, hat uns der gesamte Vormittag wieder sehr gut gefallen. Vielen Dank an Andreas sowie an Alexanders und Seraphinas Mütter, die uns begleitet haben.