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Die Kinder der Drachenklasse 4a werden für einen Tag zu Politikerinnen und Politikern – Europa in der Grundschule

Die Europäische Union (EU) ist ein Zusammenschluss von vielen Ländern in Europa. Sie arbeiten zusammen. Das bedeutet, sie machen gemeinsam Politik und beschließen Regeln, die in allen EU-Ländern gültig sind. Das Planspiel ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, ein Verständnis zu entwickeln, was die EU ist und wie in der EU Politik gemacht wird. Nach einer Einführung in das Thema und die EU übernehmen die Kinder die Rolle von Minister*innen und diskutieren über ein europäisches Gesetz zur Einführung einer „Lebensmittel-Ampel“. Hintergrund ist, dass es viele Lebensmittel gibt, die viel Zucker oder Fette enthalten. Oftmals sieht man es den Lebensmitteln nicht an, wie schädlich oder gesund sie sind. Doch schafft eine Lebensmittel-Ampel tatsächlich mehr Klarheit? Oder führt sie Verbraucher*innen gar in die Irre? Die Entscheidungen der Drachenklassen Politikerinnen und Politiker dazu wurden heftig diskutiert. Wie sich die Kinder der 4a in der Rolle einzelner Landesvertretungen an diesem politischen Tag zurechtfanden, ist in den folgenden Berichten zu lesen…

 

Unser Projekttag zum Thema Europa

Am Mittwoch, den 18.01.2023, hat unsere Klassenlehrerin Frau Ostmann ein cooles Projekt zum Thema „Europa“ organisiert. Dazu bekamen wir Besuch von Victoria und Annika. Sie kamen von der lpb (Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg). Zuerst sprachen wir über die Länder, die zur EU gehören. Danach haben sie uns Sehenswürdigkeiten gezeigt, die wir benennen und einer Stadt und dem Land zuordnen sollten. Anschließend sollten wir auf einer Landkarte zeigen, wo die Länder liegen. Bevor die 1. Pause begann, bekamen wir von Annika und Victoria jeder ein kleines Kärtchen ausgeteilt. Auf dem Kärtchen standen die Ländernamen, die Hauptstadt des Landes oder es war eine Flagge abgebildet. Wir waren so neugierig, dass wir uns die Kärtchen gleich angesehen haben. Ich bekam die Deutschlandflagge. Die Länder, die auf den Karten standen, waren: Polen, Irland, Frankreich, Spanien, Deutschland, Finnland, Niederlande und Österreich. Wir haben uns so mit den Kindern des gleichen Landes zusammengefunden. Ich war mit Mia und Emmy in einem Team (Land). Als wir in der Pause waren, habe ich schon mit Mia über unser Land gesprochen und wir waren total gespannt, wie es weitergeht.

Nach der Pause erfuhr die Klasse, dass wir nun Politiker „unseres“ Landes werden dürfen. So sollten alle die anderen Länder davon überzeugen, weshalb unser Land ab nächstem Jahr eine Ampel auf Lebensmitteln wünscht. Wir sollten in unseren Gruppen besprechen, was wir für Argumente für unsere Vorgabe bezüglich der Lebensmittelampel verwenden können. Deutschland war dafür, dass die Lebensmittelampel nicht verpflichtend auf die Lebensmittel kommt, es keine Geldstrafe gibt und ab nächstem Jahr gilt. Andere Länder wollten die Ampel gar nicht oder später, einige wollten eine Lebensmittelampel freiwillig und wieder andere wollten sie verpflichtend. Dies haben wir ausführlich diskutiert und besprochen, dass es eine Ampel für Farbenblinde problematisch ist. Uns kam die Idee, dass ein Smiley-System praktischer ist. Es war ein tolles Gefühl, dass wir mit so vielen Gruppen mit unterschiedlichen Ansichten ein einheitliches System entwickeln konnten.

Danke für die tolle Erfahrung! Es hat mächtig Spaß gemacht, in die Rolle eines Politikers zu schlüpfen. Schade, dass es bei den Politikern oft nicht so schnell zu Einigungen kommt, wie bei uns. Ob sie dafür aber jeden Tag beim Arbeiten genauso viel Spaß haben, wie wir??? Das werden wir wahrscheinlich nie erfahren.

Hannah Tielke, 4a

 

Gesunde Ernährung in Europa

Heute hatte meine Klasse und ich Besuch von zwei jungen Frauen, die in der Landeszentrale für politische Bildung arbeiten. Sie hießen Annika und Victoria. Zuerst zeigten sie uns am Beamer die Weltkugel, auf der 12 Sehenswürdigkeiten zu erkennen waren. Wir nannten die verschiedenen Gebäude mit der Hauptstadt und dem Land. Nachdem wir alles genannt hatten, sahen wir wieder ein Bild am Beamer. Man erkannte ein Eurostück, einen roten Reisepass und die Europaflagge. Bei dem ein Eurostück ging es um das verschiedene Geld, wie zum Beispiel: Dollar, das Geld der USA. Es ging beim Pass darum, dass man in Europa einfach ohne den Pass zu zeigen, in ein anderes Land eintreten darf. Bei der Europaflagge war es so, dass wir alle Länder, die in Europa sind nennen sollten. Danach haben wir am Beamer Europa gesehen und mit einem langen Lineal auf die Städte gedeutet und die Namen zu den Städten gesagt. Bis dahin hatten wir Europa erstmal abgeschlossen. Jetzt kam ein Bild mit ein paar Lebensmitteln am Beamer. Wir ordneten sie gesund und ungesund zu. Dann bekamen wir Kärtchen, wo ein Lebensmittel zu sehen war. Annika und Victoria hängten einen roten, gelben und grünen (was eine Ampel war) an die Tafel. Auch hier ordneten wir nach gesund (das war grün) mittelmäßig (das war gelb) und ungesund (das war rot). Später hat jeder ein kleines Kärtchen bekommen, wo eine Flagge, Land oder die Hauptstadt draufstand. Wenn 3 Karten zusammengehören, waren sie einen Team. Wir spielten, dass wir Politiker waren und unsere Themen waren, wann der Nutri-Score auf allen Lebensmitteln drauf gedruckt wird, ob man die Nutri-Score auf die Lebensmittel draufdrucken darf oder muss und ob es eine Geldstrafe gibt, wenn man es nicht tut. In den Dreierteams hatten wir diese Fragen ausdiskutiert. Dann hatten wir das mit allen besprochen. Danach hatten wir immer eine Abstimmung gemacht. So ging das bis zum Schluss. Das war ein schöner Tag in der Schule!

Grace Borho, 4a

Wir als Politiker

Heute waren zwei Frauen in unserer Klasse, die Annika und Victoria hießen. Nachdem sie sich vorgestellt haben, haben wir über Europa gesprochen. In der EU gibt es 27 Länder, erzählte uns Annika. Wir haben uns danach die Sehenswürdigkeiten in Europa angeschaut. Diese waren: Der Eifelturm, das Brandenburger Tor und das Kolosseum. Natürlich gibt es auch noch weitere Sehenswürdigkeiten. Wir haben erfahren, dass die Farbe vom englischen Reisepass grün ist, weil England aus der EU ausgetreten ist. Dann haben wir noch über gesunde Ernährung gesprochen. Im Anschluss thematisierten wir die Ernährungsampel, die für unser Politikspiel wichtig war. Außerdem benutzten wir die Ampel für ein Spiel, bei dem es darum ging, Essenskärtchen den Farben der Ampel zuzuordnen. Danach spielten wir das Politikspiel, bei dem ich zusammen mit Anton das Land Österreich vertrat. Es gab außerdem
noch sieben weitere Länder. Wir sollten darüber beraten, ob wir die Ampel in unserem Land einführen wollen. Es gab dazu drei Fragen:

  1. Wann soll die Ampel eingeführt werden?
  2. Ist die Ampel verpflichtend?
  3. Soll es eine Geldstrafe für Fälscher geben?

Wir mussten uns zusammen auf eine Antwort einigen. Wir stimmten ab, dass die Ampel nicht verpflichtend sein soll. Bei der Frage, ab wann die Ampel eingeführt werden soll, einigten wir uns auf ein Jahr. Wir haben außerdem beschlossen, dass es bei Fälschungen eine Geldstrafe geben soll. Je häufiger man als Hersteller bei der Ampel fälscht, desto höher fällt der Geldbetrag aus.
Das war wirklich ein richtig toller Tag mit Victoria und Annika!

Johanna Wirth, 4a

 

Für einen Tag Politiker

Heute am 18.01.2023 war ein ganz besonderer Tag, denn es kamen zwei junge Frauen namens Annika und Victoria. Die beiden haben uns auf dem Beamer eine Europakugel gezeigt, auf der verschiedene Sehenswürdigkeiten zu sehen waren.

Wir sollten dann den Namen einer Sehenswürdigkeit sagen und in welcher Stadt (Land) sie zu finden ist. Als wir fertig waren, warf der Beamer eine Landkarte an die Wand und wir sollten die Länder erraten. Kurz darauf bekam jeder ein Kärtchen, auf dem eine Flagge, der Name eines Landes oder einer Hauptstadt zu sehen waren. Denn nun sollten wir ein Rollenspiel als Politiker spielen. Dafür mussten wir uns in Gruppen aufteilen. Beispielsweise taten wir das, indem die entsprechende Flagge zusammen mit dem Namen des Landes und der Hauptstadt jeweils eine Gruppe bildete. So setzten wir uns an die Tische und diskutierten in der Runde, ob wir eine Lebensmittelampel per Gesetzt einführen sollten oder nicht und ob es eine Geldstrafe geben sollte, wenn man etwas falsch beschriftet hat. Eine Lebensmittelampel zeigt nämlich, ob etwas gesund oder ungesund ist. Also einigten wir uns darauf, dass es kein Muss ist, aber für den Endverbraucher sehr sinnvoll wäre, weil er sich so gesünder ernähren könnte.

Danach machten wir noch eine Feedbackrunde. Das war ein toller Tag, denn wenn man etwas bestimmen darf, findet man das auf seine Art und Weise toll. Aber Politiker sein will ich trotzdem nicht, denn das ist viel zu ansträngend.

Mia Trende, 4

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